Soziale Angelegenheiten
Kurzbeschreibung
Soziale Angelegenheiten umfassen alle rechtlichen, politischen und organisatorischen Regelungen, die das soziale Zusammenleben, die soziale Sicherung und den Schutz von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen betreffen.
Der Begriff wird insbesondere im Kontext von Sozialrecht, Arbeitsrecht, EU-Sozialpolitik und öffentlicher Verwaltung verwendet.
1. Rechtsgrundlagen
Deutschland
- Grundgesetz (Sozialstaatsprinzip, Art. 20 GG)
- Sozialgesetzbuch (SGB I–XII)
- Arbeitsrechtliche Gesetze (z. B. ArbZG, KSchG)
- Familienrechtliche Regelungen (BGB)
Verknüpfung:
- Sozialrecht
- Grundgesetz
- Wissensbereiche/Soziales/SGB I–XI
Europäische Union
- EU-Verträge (AEUV Art. 151–161)
- EU-Sozialpolitik
- EU-Arbeitsrechtliche Richtlinien
Verknüpfung:
- Sozialpolitik EU
- EU-Sozialrecht
2. Begriffliche Einordnung
Soziale Angelegenheiten sind ein Oberbegriff für:
- Sozialversicherung
- Sozialhilfe
- Arbeitsförderung
- Familienleistungen
- Gesundheitssystem
- Pflege
- Kinder- und Jugendhilfe
vor sozialen Risiken
- Förderung von Chancengleichheit
- soziale Gerechtigkeit
- gesellschaftliche Stabilität